KARIN HARTMANN, MdL
BERGSTRAßE OST

Pressemitteilung:

18. Dezember 2017

Beeindruckt vom „Hidden Champion“

Heppenheim. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und Energieexperten Timon Gremmels besuchten die SPD- Abgeordneten aus Bund und Land Karin Hartmann, Norbert Schmitt und Christine Lambrecht in Begleitung des SPD-Kreisvorsitzenden Marius Schmidt das Unternehmen ESM in Heppenheim.

Julian Saur und Franz Mitsch stellten im Rahmen des Besuches am vergangenen Montag das Unternehmen vor. Vor über 20 Jahren gegründet und erst seit kurzem nach Heppenheim umgezogen, ist ESM Innovationsführer bei Schwingungstechnik für Windkraftanlagen in aller Welt. Auch Anlagen in Indien oder China setzen auf die Technik aus Heppenheim. 85 Mitarbeiter, darunter 15 in der Abteilung Forschung und Entwicklung, arbeiten derzeit in der Energiestraße.

Mitsch berichtete, dass „auch in unserer Branche durch Plagiate ein hoher Konkurrenzdruck herrscht. Um Arbeitsplätze zu erhalten und sie nicht ins Ausland gehen sehen zu müssen, bedarf es politischer Unterstützung.“ Hierbei unterstrichen Saur und Mitsch die Wirkung des Erneuerbare Energien Gesetzes auf die Windkraftbranche. „Stockt der Ausbau in Deutschland, stockt auch unsere Produktion und die Entwicklung von neuen Produkten.“

Die SPD-Verantwortlichen im Kreis Bergstraße zeigten sich beeindruckt vom Wachstum des Unternehmens. „Wie wir sehen, schafft die Energiewende auch bei uns im Kreis Bergstraße Arbeitsplätze und Wertschöpfung. Das ist erfreulich und wichtig für unseren mittelständisch geprägten Kreis“, so die SPD.

Gremmels zeigte sich beeindruckt vom „Hidden Champion“. Aus eigener beruflicher Erfahrung konnte der am 24. September direkt in den Bundestag gewählte Gremmels die Argumente von Mitsch und Saur gut nachvollziehen: „Es ist wichtig, dass sie im Rahmen der derzeit laufenden Gespräche rund um eine Regierungsbildung in Berlin über ihren Spitzenverband Flagge zeigen und in Erinnerung rufen, dass Arbeitsplätze bedroht sind, wenn zulange auf Kohle und Atom gesetzt wird“, meinte Gremmels am Ende des rund einstündigen Termins.

KARIN HARTMANN, MdL

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